Bahati

Eine Familie
Es braut sich was zusammen, die Welt kann nicht verschnaufen
weil kranke Menschen herrschen und sich dabei verlaufen
mit treuen Untertanen, die ihre eignen Gräber schaufeln
denn die allgemeine Meinung kann man sich so leicht erkaufen
Ich sag` nein zu allen Kriegen – da bin ich draußen
doch was kann ich tun, wenn die Maschinerien laufen Waffen schippern über Meere – deutsche Qualität
aus Solidaritätsbekundungen wird Kriegsgerät
Frieden bringt kein Geld, das ist Realität
deshalb werden immer wieder Konflikte ausgesät
Völker dezimiert und Böden vermint und vergiftet
worüber man hier kurz und lieblos berichtet
unter dem Himmel sitzt eine Familie
sie weiß es nur nicht, führt viele Kriege
um Öl und um Wasser
, Macht und Gebiete
baut schmutzige Bomben, spielt kranke Spiele
doch da sind Visionen, immer wieder Botschaften
für eine Welt ohne Krieg undAtomwaffen
gegen Despoten, die große Not schaffen
lasst uns aus dem Dschungel ein buntes Biotop machen
Wie man aus dem Dschungel ein buntes Biotop macht
kann ich nicht klar sagen, denn ich fühl mich nah der Ohnmacht
während der Feind oben lauert und über uns schon wacht
und in mir Befremdlichkeit und große Aversion schafft
Mutterland, ich kündige, bevor ich mich versündige
manche sind bewusst, doch viel zu viele sind unmündige
wo sind die, die woll`n, dass sich dieses Dunkel lichtet
bevor sich der Mensch hier noch selbst ganz vernichtet
unter dem Himmel sitzt eine Familie
sie weiß es nur nicht – führt viele Kriege
um Öl und um Wasser , Macht und Gebiete
baut schmutzige Bomben, spielt kranke Spiele
doch da sind Visionen, immer wieder Botschaften
für eine Welt ohne Krieg und Atomwaffen
gegen Despoten – die große Not schaffen
lasst uns aus dem Dschungel ein buntes Biotop machen
Und es liegen in uns sämtliche Generationen von
Anbeginn der Menschheit
sie wanderte und durchlief viele Stationen, nur damit sie am Ende sich fremd bleibt
man schuf Siedlungen, Städte, Reiche, Nation, wo man so von Geschwistern getrennt bleibt
man zieht in den Kampf, stürmt letzte Bastionen und schreit immer wieder nach Endzeit
wie lang laufen wir mit, dreh`n uns im Kreis
trennen Männer und Frau`n, schwarz oder weiß
gesund oder krank, arm oder reich
hinter Grenzen und Mauern erbau`n wir ein Reich
wir berauben uns selbst uns`rer Freiheit und irren
in Dunkelheit, wo nicht mal Glühwürmchen flirren
die Energie zieh`n von uns Schirme, die flimmern
Produkte von Schildern, die leuchtend schimmern
vieles scheint golden, es ist Tand
hinterlässt keine Spuren, versickert im Sand
steh` in meiner Zelle vor farbloser Wand
Tür zu, doch der Schlüssel liegt in meiner Hand
in meiner Hand, in meiner Hand,
in unsrer Hand
es liegt in unsrer Hand

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